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Pflanzanleitung für Rhododendron

Standort

Rhododendron liebt einen absonnigen, leicht schattigen Standorte. Ein gleichmäßig feuchter Boden erhöht die Sonnentoleranz aller Arten beträchtlich.

 

Von Natur aus kann er nur innerhalb eines niedrigen Säurewertebereichs des Bodens (maximal pH 5,5) ausreichend viele Nährstoffe aufnehmen. Deshalb ist eine Bodenverbesserung vor dem Pflanzen mit spezieller Rhododendronerde Voraussetzung für eine dauerhaft gute Entwicklung.


(Hinweis: Zusätzlich erleichtern kalktolerante Rhododendron eine Rhododendronpflanzung auf eher untypischen Böden. Wir beraten Sie gerne.)

 

 

Pflanzung

 

Die Rhododendron sollten vor dem Pflanzen gut angefeuchtet werden. Tauchen Sie die Ballen so lange in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen, also etwa 1 bis 2 Minuten.

 

 

 

Da sie ausgesprochene Flachwurzler sind, sollten sie nicht tiefer als bodeneben gesetzt werden. Die Größe des Pflanzlochs hängt von dem Durchmesser des Wurzelballens ab. Heben Sie das Pflanzloch etwa doppelt so tief und breit aus wie der Erd-, Topf- oder Wurzelballen groß ist.

 

Lockern Sie die Ränder und die Sohle des Pflanzloches mit einem Spaten, damit sich keine Staunässe bildet. Durch das Lockern können die Pflanzenwurzeln nach dem Auspflanzen leicht in den Gartenboden hineinwachsen.
   
Füllen Sie nun das Pflanzloch mit einer Rhododendronerde auf und treten Sie die Erde um die Pflanze herum mit dem Absatz leicht an. Formen Sie einen etwa 10 Zentimeter hohen Erdwall um die Pflanze.

Wässern Sie die Rhododendron immer, auch bei Regenwetter, mit der Gießkanne oder dem Gartenschlauch gut an. Rhododendron brauchen von Anfang an eine kontinuierliche Wasserversorgung. Wässern Sie anfangs wöchentlich.

Dünger und Pflege

 

Besonders die großwachsenden, großlaubigen Rhododendron haben einen erheblichen Nährstoffbedarf. Fragen Sie nach speziellen Rhododendron-Düngern, die auf die Bedürfnisse und Abneigungen (Kalk!) dieser Gehölzgruppe abgestimmt sind. Mengenangaben und Ausbringzeitpunkte finden Sie auf den Düngerpackungen.

 

Da die Pflanzen immergrün sind haben sie auch im Winter Durst. Falls im Herbst frisch gepflanzte wird, sollten Sie während des Winters bei frostfreiem Boden im Abstand von vier Wochen wässern. Bei der Wahl eines halbschattigen bis schattigen Gartenstandortes ist die Gefahr des Verdurstens schon von vornherein stark reduziert.

Rhododendron reagieren positiv auf eine Mulchdecke aus Rindenmulch nach dem Pflanzen. Auch eine naturnahe Unterpflanzung mit bestimmten Stauden sorgt für das richtige Kleinklima in Wurzelnähe. Wuchszahme Stauden wie die Elfenblume sind attraktive Rhododendronpartner. Dank ihres dichten Laubes bieten sie den Rhododendronwurzeln Schutz und fördern die Bodenfeuchtigkeit. Wird Rindenmulch eingesetzt, ist der erhöhte Stickstoffverbrauch durch eine Gabe von Hornspänen vor dem Ausbringen des Mulchmaterials auszugleichen.

Im Allgemeinen benötigen sie keinen Schnitt. Mit den Jahrzehnten kann es aber zu einem staksigen, lichten Aufbau kommen, dem ein harter Verjüngungsschnitt entgegenwirkt. Rhododendren treiben auch aus sehr altem Holz problemlos wieder aus. Allerdings ist es wichtig, dass zurückgeschnittenen Rhododendren ausreichend Bodenfeuchte zur Verfügung steht. Eine Mulchdecke schützt die flachen Wurzeln nach dem Schnitt vor den Sonnenstrahlen. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie uns, Ihre GartenBaumschule. Wir beraten Sie gerne.

Copyright: Texte: Markley, Illustrationen: Vierhaus (4) / Haan