Firmengeschichte


1950

Gründung der Baumschule Kessler in Öflingen durch Hans Kessler.

Das erste Feld wurde bereits kurz nach dem Krieg, durch den Vater Hermann Kessler, im Tausch mit einer Kuh erworben. Es war ca. 25 ar groß und er stellte es seinem Sohn zur Verfügung.

Hierauf erfolgte im darauffolgenden Jahr die erste Aufschulung von Obst, Rosen, Ziersträuchern und Heckenpflanzen.

 

"Am Anfang war es für mich nicht leicht aber Mut hatte ich immer"

(Hans Kessler, Jahr 2000)

 

1953 - 1955

Der Hauptteil der Produktion waren damals Obstgehölze. Hier bestand in den Nachkriegsjahren ein großer Bedarf. In dieser Zeit wurden daher weitere Felder in Pacht genommen. Die Bearbeitung dieser erfolgte damals mit Rigolpflug und Pferden.

Die Zugehörigkeit zum BdB (Bund deutscher Baumschulen) und somit die Annerkennung als deutsche Markenbaumschule erfolgte ebenfalls in dieser Zeit.

 

1956

Umzug an den heutigen Standort (damals ein Sportplatzgelände). Die Erschließung des 2,1 ha großen Geländes erfolgte Stück für Stück. So entstand ein kleines Büro mit Geräteschopf, ein Hofplatz, Einschlagplätze und neue Wege.

Erdbeeren wurden auf dem neuen Stück Land angebaut und in der Region verkauft.

Baumschulkatalog von 1958. Um durchzublättern darauf klicken.

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60er Jahre

Der Betrieb wuchs weiter. Viele Pflanz- und Pflegeaufträge kamen hinzu. Dies erforderte, dass ersten Arbeitskräfte angestellt werden mussten. Zuerst nur tageweise, später dann in der Festanstellung. Auch der Bruder Horst Kessler war fortan in der Firma tätig.

In den arbeitsintensiven Monaten, wie der Erdbeerernte, der Rosenveredlungszeit sowie zur Hauptverkaufszeit im Herbst, half die Ehefrau Margrit Kessler tatkräftig mit und war somit eine wichtige Stütze für den betrieblichen Erfolg.

 

Auch die Infrastruktur wurde weiterhin verbessert. Neben dem Anschluss an das Strom- und Telefonleitungsnetz konnten die Baumschulkulturen fortan mit Wasser aus einem angrenzenden Quellbach bewässert werden.


70er Jahre

Durch einen stetigen Kundenzuwachesn wurden neue Arbeitskräfte eingestellt und weiteres Land auf dem Dinkelberg erworben.

 

Ende der 70er-Jahre wurden schließlich die Betriebsräume zu klein, weshalb im Jahr 1979 mit dem Bau der Arbeits- und Maschinenhalle begonnen wurde.

 

Im gleichen Jahr trat der Sohn Peter Kessler in den elterlichen Betrieb ein. Zuvor absolvierte er eine dreijährige Lehre und zwei weitere Jahre Gehilfenzeit mit anschliesender Meisterprüfung in einer Baumschule am Bodensee.

 Baumschulkatalog von 1972. Um durchzublättern darauf klicken.

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80er Jahre

Bezug der neugebauten Halle, welche zum einen als Verkaufs-, Büro- und Arbeitsraum, zum anderen als Maschinenstellplatz und Umschlagsfläche für Bäume und Sträucher dient.

 

Im Zuge dessen wurde der Pflanzenverkauf wesentlich aufgewertet, neue Einschlagbeete erstellt und mit einem großen Pflanzenangebot bestückt.

 

Im Oktober 1981 fand der erste "Tag der offenen Tür" bei schönem Herbstwetter statt. Er war ein voller Erfolg.

 

    "Es lohnt sich trotz der vielen Vorbereitungen immer ein solches Fest zu veranstalten. Durch das wird alles wieder mal auf Vordermann gebracht"

(Hans Kessler, Jahr 2000)

 

Im laufe der 80er-Jahre wurde der Betrieb deutlich modernisiert. Unter anderem wurde ein neuer Schlepper Marke Deutz mit diversen Anbaugeräten, ein Mercedes LKW 7t für Pflanzentransporte und die erste EDV-Anlage angeschafft.


90er Jahre

Im Jahr 1993 wurde der Betrieb vollständig an den Sohn Peter Kessler übergeben und wird seither von ihm und seiner Frau Gerlinde Kessler geführt.

 

Das Gartencenter wurde deutlich aufgewertet, unter anderem mit einem großen überdachten Freibereich.


seit 2000

Das 50jährige Firmenjubiläum im Jahr 2000 wurde mit Tag und Nacht der offenen Tür groß gefeiert.

 

Die ersten Gartentage fanden im Jahr 2006 statt und waren ein voller Erfolg. Fortan hatten sie alle zwei Jahre ihren festen Platz im Kalender.

 

Im Jahr 2012 wurde das Sommerhaus eröffnet, wodurch das Angebot rund um Garten und Haus deutlich erweitert wurde.

 

Die Erweiterung des Firmengebäudes wurde Anfang 2014 fertiggestellt. Es entstand ein neuer Büroraum sowie ein geschützter Kassen-/ Verkaufsraum. Im Zuge dessen wurde das Kassen- und EDV-System nochmals kräftig erweitert.